Serena Williams ist von der Profivereinigung WTA zum vierten Mal zur Spielerin der Saison gekürt worden.

Die US-Amerikanerin hatte diese Auszeichnung bereits 2002, 2008 und 2009 erhalten. Williams hatte in diesem Jahr unter anderem Wimbledon und die US Open gewonnen - es waren ihre Grand-Slam-Titel Nummer 14 und 15.

Zudem triumphierte die 31-Jährige bei den Olympischen Spielen in London im Einzel und im Doppel (an der Seite ihrer Schwester Venus).

Zwischen April und Oktober siegte Serena Williams in 48 von 50 Matches. Ihr Coup beim WTA-Saisonfinale in Istanbul Ende Oktober war für die Weltranglistendritte der siebte Turniersieg 2012.

Die bislang letzte Niederlage hatte Angelique Kerber (Kiel) der einstigen Nummer eins Mitte August im Viertelfinale des Tournaments in Cincinnati zugefügt. "Serena ist eine, die man eigentlich nicht schlagen kann, wenn sie gut drauf ist. Man kann dann nur versuchen, sie zu ärgern", sagt Kerber.

Trotz des Lobes von allen Seiten ist im Williams-Universum aber kein Platz für Selbstzufriedenheit.

"Ich kann mich immer noch weiter entwickeln. Der Tag, an dem ich denke, ich kann nichts mehr verbessern, ist der Tag, an dem ich wahrscheinlich den Schläger an den Nagel hänge", sagte Serena Williams nach der zweitbesten Saison ihrer 17-jährigen Laufbahn. 2002 hatte sie drei Majors gewonnen - zehn Jahre später waren es immerhin zwei.

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