Ihre schweren Verletzungen haben Andrea Petkovic (25) in punkto Karriereende offenbar zum Umdenken bewegt.

Die Darmstädterin kann sich mittlerweile vorstellen, auch mit 30 Jahren noch auf der Tour unterwegs zu sein.

"Ich habe mir immer gesagt, ich werde 2016 aufhören. Dieses Jahr hatte ich immer im Kopf. Mit den Verletzungen hat sich das aber alles ein bisschen verschoben", schrieb Petkovic am Rande der Royal Indian Open in Pune in ihrem WTA-Blog.

In vier Jahren will die ehemalige Nummer neun der Welt eine Entscheidung über ihre Zukunft treffen.

"Wenn ich dann spüre, ich habe noch eine Menge in mir, dann spiele ich weiter. Wenn nicht, mache ich etwas anderes. Da sind Hunderte von Dingen, die ich machen will", sagte "Petko", die aber unbedingt noch an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen möchte.

Nicht zuletzt, um endlich US-Schwimmstar Ryan Lochte zu treffen.

"Der olle Ryan ist mir natürlich nicht entgangen. Ich hoffe, er tritt bis 2016 nicht zurück", hatte Petkovic gesagt.

Die Sommerspiele in diesem Jahr in London hatte die Fed-Cup-Spielerin wegen eines Bänderrisses im rechten Knöchel verpasst.

Insgesamt hatte sie wegen der Sprunggelenkblessur und einer schweren Rückenverletzung zu Beginn der Saison in diesem Jahr sieben Monate pausieren müssen.

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