Fed-Cup-Spielerin Sabine Lisicki hat im zweiten Spiel nach ihrem Comeback die zweite Niederlage hinnehmen müssen.

In der ersten Runde des mit 171.274 Euro dotierten WTA-Turniers in Straßburg unterlag die an Nummer eins gesetzte Berlinerin der Französin Pauline Parmentier, Nummer 66 der Weltrangliste, mit 4:6, 4:6.

Bereits nach 1:26 Stunden war die Niederlage für die 22 Jahre alte Wild-Card-Starterin besiegelt.

"Nach der Knöchelverletzung ist es das Schwierigste, zur Normalität zurückzufinden und die Abläufe wieder hinzukriegen. Deshalb habe ich nach fünf, sechs Wochen auch keine großen Erwartungen gehabt", sagte Lisicki in einem Interview mit "Eurosport".

In der vergangenen Woche hatte die derzeitige Nummer 12 der Welt bei ihrem Comeback nach über einmonatiger Verletzungspause das Auftaktmatch in Rom gegen die Neuseeländerin Marina Erakovic verloren.

Die einzige deutsche Starterin in Straßburg neben Lisicki ist die an Nummer fünf gesetzte Mona Barthel, die in der ersten Runde auf die russische Qualifikantin Alexandra Panowa trifft.

Nach dem erneuten frühen Aus macht sich Lisicki vor den am kommenden Sonntag beginnenden French Open (27. Mai bis 10. Juni) keinen Druck.

"Für mich ist das Wichtigste, Schritt für Schritt weiter zu kommen und mich zu verbessern. Ich habe momentan auch einen Fitnesstrainer dabei und arbeite an verschiedenen Aspekten. Das kann sich diese Woche auszahlen, nächste Woche oder in einem Monat. Wichtig ist, dass es irgendwann kommt, und ich denke, nach der harten Arbeit wird es auch kommen", sagte sie.

Im Vorjahr war Lisicki in Paris in der zweiten Runde in drei Sätzen an der Russin Wera Swonarewa gescheitert und musste im Anschluss an die Partie geplagt von Krämpfen vom Platz getragen werden. Grund dafür war eine Glutenallergie, und eine damit einhergehende Ernährungsumstellung.

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