Die Weltranglistenerste Viktoria Asarenka und die ehemalige Nummer eins Serena Williams bestreiten das Endspiel des mit 3,755 Millionen Euro dotierten WTA-Turniers in Madrid.

Während die topgesetzte Weißrussin Asarenka gegen Agnieszka Radwanska aus Polen beim 6:2, 6:4 wenig Mühe hatte, musste Williams gegen die tschechische Qualifikantin Lucie Hradecka zumindest im ersten Satz Schwerstarbeit verrichten.

Die jüngere der beiden Williams-Schwestern setzte sich nach 80 Minuten mit 7:6 (7:5), 6:0 durch und gewann ihr mittlerweile zwölftes Spiel in Folge.

Favoritenschreck Hradecka, die in der spanischen Hauptstadt Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) und US-Open-Siegerin Samantha Stosur (Australien) aus dem Turnier geworfen hatte, bot der 30 Jahre alten US-Amerikanerin im ersten Satz einen tollen Kampf.

Im Tiebreak versagten der 26-Jährigen allerdings die Nerven, als ihr beim Stand von 5:5 ein Doppelfehler unterlief. Anschließend hatte Williams, die in der Partie keinen Breakball gegen sich hatte, leichtes Spiel.

Weitaus weniger Mühe hatte Asarenka, die ihren fünften Turniersieg in diesem Jahr vor Augen hat. Die 22-jährige Weißrussin spielte vor allem bei Breakbällen groß auf und nutzte sechs von acht Chancen.

Gegen Williams hat die Australian-Open-Siegerin allerdings eine deutlich negative Bilanz: In sieben Duellen konnte Asarenka lediglich einen Sieg feiern, 2009 in Miami. Zuletzt hatte

Serena Williams bei den US Open Asarenka in zwei Sätzen ausgeschaltet.

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