Sabine Lisicki ist mit einiger Mühe ins Achtelfinale des WTA-Turniers in Charleston eingezogen.

Nach einem Freilos in der ersten Runde benötigte die Berlinerin bei ihrem ersten Auftritt 1:53 Stunden für das 2:6, 6:3, 6:4 gegen Andrea Hlavackova.

Die Tschechin, Nummer 124 der Welt, war als Lucky Loser ins Hauptfeld der mit 740.000 Dollar dotierten Veranstaltung gerutscht und hatte in der ersten Runde Irina Falconi (USA) bezwungen. "Ich hatte keinen guten Start, habe aber immer weiter gekämpft", sagte Lisicki anschließend.

In der Runde des letzten 16 trifft die Weltranglisten-13. auf Jaroslawa Schwedowa. Die Qualifikantin aus Kasachstan gewann überraschend ihr Zweitrundenmatch gegen die an Nummer 12 gesetzte Belgierin Yanina Wickmayer mit 6:2, 7:6 (7:2).

Im ersten Satz kam Lisicki, aktuell die Nummer 13 der Welt, überhaupt nicht in den Rhythmus, nachdem sie lange auf ihren Einsatz hatte warten müssen.

Die Französin Marion Bartoli hatte zuvor mehr als drei Stunden benötigt, um sich gegen die Russin Wera Duschewina durchzusetzen.

Lisicki verlor gleich ihr erstes Aufschlagspiel. Nach einem weiteren Serviceverlust ging der Satz nach 31 Minuten verloren, die Berlinerin hatte lediglich 20 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld gebracht.

Im zweiten Durchgang lief es besser, das 6:3 bedeutete den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz vergab Lisicki zunächst drei Breakbälle zum 2:1, ihre fünfte Chance nutzte sie dann zum 3:2 und verwandelte wenig später ihren ersten Matchball.

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