Angelique Kerber gewann 2012 auf der WTA-Tour zwei Turniere © getty

In Tokio kassiert die Linkshänderin gegen Radwanska eine Pleite. Dennoch ist ihr die Teilnahme in Istanbul kaum zu nehmen.

Tokio - Die Weltranglistensechste Angelique Kerber (Kiel) hat beim WTA-Turnier in Tokio den Einzug ins Endspiel verpasst.

Die 24-Jährige verlor im Halbfinale gegen die polnische Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska nach nur 61 Minuten mit 1:6, 1:6 (DATENCENTER: Ergebnisse aus Tokio).

Trotzdem ist Kerber die Teilnahme an den WTA-Championships Ende Oktober in Istanbul kaum noch zu nehmen.

Die Linkshänderin schob sich in der Jahreswertung an der Tschechin Petra Kvitova vorbei auf Platz fünf (DATENCENTER: WTA-Weltrangliste).

"Ich wollte aggressiv spielen, aber Agnieszka hat jeden Ball wie eine Ballmaschine zurückgebracht", sagte Kerber: "Ich habe bis zum letzten Punkt gekämpft, aber leider hat es heute nicht gereicht für mich."

Radwanska im Finale gegen Petrowa

Agnieszka Radwanska nahm mit dem Sieg Revanche für ihre Schwester Urszula, die im Achtelfinale mit demselben Ergebnis gegen Kerber verloren hatte.

Radwanska trifft im Finale der mit 2.168.400 Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung auf die an Position 17 gesetzte Russin Nadja Petrowa, die gegen Samantha Stosur (Australien/Nr. 8) mit 6:4, 6:2 die Oberhand behielt.

Frühes Aus für Trio

Die an Nummer fünf gesetzte Kerber war die letzte verbliebene deutsche Spielerin in Tokio. Im vergangenen Jahr hatte sie sich bereits in der zweiten Runde der 23 Jahre alte Polin geschlagen geben müssen. Die Gesamtbilanz lautet nun 4:2 für Radwanska.

Julia Görges (Bad Oldesloe) war in der zweiten Runde ausgeschieden. Für Sabine Lisicki (Berlin) und Andrea Petkovic (Darmstadt) kam das Aus bereits in der ersten Runde.

Vier bereits qualifiziert

Für die WTA-Championships qualifizieren sich die besten acht Spielerinnen der Jahreswertung. Fünf Turniere werden bis Istanbul noch gespielt.

Als Teilnehmerinnen stehen bislang Viktoria Asarenka, Maria Scharapowa, Olympia- und US-Open-Siegerin Serena Williams (USA) und Agnieszka Radwanska fest.

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