Li Na stand bereits in vier Grand-Slam-Finals (zwei Siege) © getty

Paris ist für die amtierenden Australian-Open-Sieger in diesem Jahr kein gutes Pflaster.

Einen Tag nach dem Erstrunden-K.o. von Melbourne-Gewinner Stan Wawrinka (Schweiz) scheiterte bei den French Open auch die an Position zwei gesetzte Chinesin Li Na in ihrem Auftaktmatch.

Die 32-Jährige verlor völlig überraschend gegen Lokalmatadorin Kristina Mladenovic, Nummer 103 des Rankings, mit 5:7, 6:3, 6:1.

Li Na hatte 2011 in Paris ihre Sternstunde erlebt, als am Bois de Boulogne ihr erster Grand-Slam-Coup glückte.

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Die Live-Übertragung im TV verfolgten in China damals rund 125 Millionen Menschen. Die Nachrichtensendung am darauffolgenden Morgen gar 400 Millionen Landsleute.

Li Na ist mittlerweile ein globaler Star, das Time-Magazine wählte sie schon zweimal in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Zweimal zierte sie bereits das Cover des Blattes. Ihre Scherze mit Ehemann Jiang Shan sind überall populär.

Mal bezeichnete Li Na ihn als "hässliches Dickerchen", mal als "Blödmann", mal als "Idioten".

Li Na galt beim bedeutendsten Sandplatz-Turnier neben der topgesetzte Titelverteidigerin Serena Williams (USA) als Favoritin.

Am Montag war Wawrinka mit 4:6, 7:5, 2:6, 0:6 an Guillermo Garcia-Lopez (Spanien) gescheitert.

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