Titelverteidiger Andy Murray hat bei den US Open ohne Mühe die zweite Runde erreicht.

Der Wimbledonsieger aus Großbritannien gewann am Mittwoch gegen den Franzosen Michael Llodra 6:2, 6:4, 6:3. Wegen einer mehrstündigen Regenpause hatte die Partie erst um 21.55 Uhr Ortszeit begonnen - der drittspäteste Start einer Night Session in der Geschichte des Grand-Slam-Tennisturniers in New York.

Auch zwei weitere ehemalige US-Open-Sieger zogen in die nächste Runde ein. Der an Nummer sechs gesetzte Argentinier Juan Martin del Potro, Champion von 2009, gewann gegen Guillermo Garcia-Lopez 6:3, 6:7 (5:7), 6:4, 7:6 (9:7).

Lleyton Hewitt schlug Brian Baker aus den USA mit 6:3, 4:6, 6:3, 6:4. Der 32 Jahre alte Australier hatte das Hartplatz-Turnier in Flushing Meadows im Jahr 2001 gewonnen.

Aus deutscher Sicht sorgte Qualifikant Peter Gojowczyk für eine Überraschung. Der 24-Jährige aus München setzte sich gegen den Niederländer Igor Sijsling mit 7:6 (9:7), 2:6, 6:4, 6:1 durch und erreichte zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier die zweite Runde.

Er trifft nun auf den Russen Jewgeni Donskoi. Gojowczyk ist in der Weltrangliste auf Rang 146 notiert und steht zum zweiten Mal nach den Australian Open 2012 im Hauptfeld eines Grand Slams.

Daniel Brands ist hingegen als siebter deutscher Tennisprofi ausgeschieden. Der Weltranglisten-51. aus Deggendorf verlor mit 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 gegen den an Position 17 gesetzten Kevin Anderson (Südafrika). Im dritten Satz hatte das Match wegen Regenschauern zweimal unterbrochen werden müssen.

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