Trotz seiner anhaltenden Formkrise zeigt sich Roger Federer vor den am Montag in New York beginnenden US Open (bis 9. September) optimistisch.

"Ich bin nicht hier, um ins Viertelfinale zu kommen. Ich bin wirklich hier, um zu versuchen, das Turnier zu gewinnen", sagte der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz am Samstag.

Beim vierten Grand-Slam-Turnier des Jahres würde der diesmal nur an Position sieben gesetzte Federer bereits in der Runde der letzten acht auf Rafael Nadal treffen.

Der French-Open-Gewinner aus Spanien ist in dieser Saison auf Hartplatz noch ungeschlagen.

Federer hatte das Turnier in Flushing Meadows zwischen 2004 und 2008 fünfmal in Folge gewonnen.

Seitdem hatte der 32-Jährige aber nur noch einmal (2009) das Endspiel von New York erreicht.

Mit ausgedehnten Trainingseinheiten auf dem Court und im Kraftraum hat sich Federer auf das letzte Major-Tournament des Jahres vorbereitet.

"Ich habe vor den US Open noch nie so hart trainiert wie diesmal", sagte die frühere Nummer eins.

Die bisherige Saison läuft für Federer bislang aber äußerst enttäuschend.

Er hat 2013 bislang nur einen Turniersieg (Halle/Westfalen) auf dem Konto.

Bliebe es bis Jahresende bei dieser ernüchternden Bilanz, wäre es die schlechteste Saison des passionierten Zwillings-Vaters seit zwölf Jahren.

In Wimbledon war der siebenmalige Turniersieger bereits in der zweiten Runde am Weltranglisten-116. Sergej Stachowski (Ukraine) gescheitert.

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