Olympiasieger Andy Murray hat die US Open in New York gewonnen und mit seinem bislang größten Erfolg für den ersten Sieg eines Briten bei einem Grand-Slam-Turnier seit 1936 gesorgt.

Der 25-Jährige bezwang in einem hochspannenden Finale Titelverteidiger Novak Djokovic (Serbien/Nr. 2) mit 7:6 (12:10), 7:5, 2:6, 3:6, 6:2 und beendete nach einem Wechselbad der Gefühle seinen Endspielfluch.

Nach 4:54 Stunden verwandelte Murray vor 25.101 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadium den zweiten Matchball, nachdem er fast noch einen 2:0-Satzvorsprung verspielt hätte. Seine vorangegangenen vier Major-Finals hatte er allesamt verloren.

Der Schotte kassierte für seinen Premiere-Triumph in Flushing Meadows ein Preisgeld in Höhe von 1,9 Million Dollar und verbessert sich im Ranking um einen Rang auf Platz drei.

Djokovic verpasste es indes, sich für die Niederlage im olympischen Halbfinale von London zu revanchieren. Zudem konnte der Weltranglistenzweite nicht den 2,9-Millionen-Dollar-Jackpot knacken.

Djokovic hatte die US-Open-Series im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres gewonnen und hätte zusätzlich zur Siegprämie einen Bonus von einer Million Dollar kassieren können.

Als letzter Brite vor Murray hatte Fred Perry 1936 einen Grand-Slam-Titel (US Championships) gewonnen.

Das Finale der mit 25,5 Millionen Dollar dotierten US Open musste wegen des schlechten Wetters am vergangenen Wochenende zum fünften Mal in Folge an einem Montag ausgetragen werden.

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