Unmittelbar nach seiner Halbfinal-Niederlage bei den US Open in New York hat Tomas Berdych die Ansetzung des Matches gegen Andy Murray kritisiert und Wind-Regeln gefordert.

"Ich denke, unser Sport verdient es, für solche Bedingungen wie heute Regeln zu haben", sagte der Tscheche nach der 7:5, 2:6, 1:6, 6:7 (7:9)-Niederlage gegen den Briten Murray.

Das Match im Arthur-Ashe-Stadium war von starken Windböen beeinflusst worden. Am Samstagvormittag war es in New York bereits zu starken Regenfällen gekommen, sogar einzelne Tornadowarnungen wurden herausgegeben. Das für Samstagabend angesetzte Frauen-Finale wurde deshalb schon vorzeitig auf Sonntag verschoben.

Der 26-jährige Berdych leistete sich insgesamt 62 unerzwungene Fehler und hatte wegen des Windes vor allen Dingen mit seinem ersten Aufschlag starke Probleme. "Ich habe einen hohen Ballwurf vor dem Service. Deshalb war der Wind schlecht für mich", sagte der Weltranglistensiebte.

Murray sprach von den "härtesten Bedingungen", die er je bei einem Spiel erlebt habe. Im Finale trifft der Olympiasieger entweder auf Titelverteidiger Novak Djokovic (Serbien/Nr. 2) oder David Ferrer (Spanien/Nr. 4).

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