Die Zwillinge Bob und Mike Bryan haben den Doppel-Wettbewerb bei den US Open in New York gewonnen und sind mit nun zwölf Grand-Slam-Titeln das erfolgreichste Gespann in der Open-Ära.

Im Finale von Flushing Meadows besiegten die beiden 34-jährigen Amerikaner die Australian-Open-Gewinner Leander Paes/Radek Stepanek (Indien/Tschechien/Nr. 5) in 1:31 Stunden mit 6:3, 6:4.

Die an Position zwei gesetzten Brüder, die bei den Olympischen Spielen in London Gold geholt hatten, können sich nach dem Gewinn ihres vierten US-Open-Titels ein Preisgeld in Höhe von 420.000 Dollar teilen.

Für das Gespann war es der erste Major-Titel des Jahres, nachdem das Duo in Melbourne im Januar noch gegen Paes und Stepanek verloren hatten.

Vor ihrem Erfolg in New York hatten sich die Bryan-Brüder den Grand-Slam-Rekord der Open-Ära noch mit den Australiern Todd Woodbridge und Mark Woodforde teilen müssen, die zu ihrer aktiven Zeit elf Major-Turniere gewonnen hatten.

Ebenso erfolgreich wie die Bryans sind derzeit noch John Newcombe und Tony Roche (Australien), die zwischen 1965 und 1976 ebenfalls zwölf Grand-Slam-Titel holten.

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