Die Weltranglistenerste Viktoria Asarenka hat sich erfolgreich gegen ein historisches Erstrunden-Aus bei den French Open in Paris gewehrt.

Die Weißrussin lag in ihrem Erstrundenduell mit der Italienerin Alberta Brianti bereits 6:7 (6:8), 0:4 hinten und sah sich zudem einem Breakball gegenüber, ehe die Australian-Open-Siegerin sechs Spiele in Folge zum 6:4 gewann und sich schließlich 6:2 im entscheidenden Satz durchsetzte.

Asarenka wäre die erste Nummer eins in der Open Era (seit 1968) gewesen, die bei den French Open in der ersten Runde scheitert.

Die 22-Jährige, die in dieser Saison erst drei Spiele verloren hat, beim Vorbereitungsturnier in Rom allerdings wegen Schulterproblemen aufgeben musste, trifft in der zweiten Runde des mit 17,2 Millionen Euro dotierten Sandplatzturniers auf die Bochumer Qualifikantin Dinah Pfizenmaier.

Asarenka hatte in Rom die Spielerinnen-Organisation WTA angegriffen: "Wenn die WTA-Regeln anders wären, hätte ich mich auf die Erholung konzentrieren können. Allerdings konnte ich mir mit Blick auf die Weltrangliste keine Nullnummer leisten", schrieb sie bei Twitter und ergänzte: "Hoffentlich werden die Rechte der Spieler zukünftig mehr geschützt."

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