Roger Federer hat die Australian Open bislang vier Mal gewonnen
Roger Federer gewann bisher 17 Grand-Slam-Turniere © getty

Olympiasiegerin Serena Williams fertigt bei den US Open eine Russin ab. Auch Roger Federer und Andy Murray feiern Siege.

New York - Am sechsten Tag der US Open blieben die großen Überraschungen aus: Wimbledon-Finalistin Agnieszka Radwanska besiegte in der dritten Runde von New York Jelena Jankovic (Serbien) mit 6:3, 7:5 und darf nach dem Achtelfinal-Einzug bei den US Open (täglich im LIVE-TICKER) weiter auf ihren erstmaligen Sprung an die Spitze der Weltrangliste hoffen.

In der Runde der letzten 16 trifft Radwanska (23) am Montag auf Roberta Vinci aus Italien.

Um allerdings eine Chance auf die Nummer eins zu haben, muss die an Position zwei gesetzte Radwanska in Flushing Meadows mindestens das Finale erreichen ( 605470 DIASHOW: Die erste Woche der US Open ).

Williams fertigt Makarowa ab

Keine Blöße gab sich bei ihrem Heim-Grand-Slam auch Olympiasiegerin Serena Williams (USA).

Die dreimalige Turniergewinnerin bezwang Jekaterina Makarowa 6:4, 6:0 in nur 81 Minuten und revanchierte sich gegen die Russin für die bei den Australian Open 2012 erlittene Achtelfinal-Pleite.

Die an Position vier gesetzte Williams trifft nun entweder auf Maria Kirilenko (Russland) oder auf die Tschechin Andrea Hlavackova.

Scharapowa nicht chancenlos

Derzeit hat Viktoria Asarenka den Platz an der Sonne inne.

Die Weißrussin hatte die Spitze des Rankings durch ihren Coup bei den Australian Open im Januar erstmals übernommen (DATENCENTER: Alle Ergebnisse der US Open).

Auch die Weltranglistendritte Maria Scharapowa (Russland) hat bei den US Open noch theoretische Chancen auf die Pole Position.

Sowohl Asarenka als auch Scharapowa hatten bereits am Freitag das Achtelfinale der US Open erreicht (Bericht).

Federer und Murray weiter

Auch bei den Herren setzten sich die Favoriten in Runde drei durch.

Der Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer aus der Schweiz zog durch ein 6:3, 6:4, 6:4 gegen Fernando Verdasco (Spanien/Nr. 25) ins Achtelfinale ein und gewährte seinem Kontrahenten in dem 2:02-stündigen Drittrundenmatch nur einen Breakball und trifft nun auf den Amerikaner Mardy Fish, der den Franzosen Gilles Simon ausschaltete.

Murray als Tie-Break-König

Olympiasieger Andy Murray hatte beim 7:6, 7:6, 4:6, 7:6 gegen Feliciano Lopez etwas mehr Mühe als Federer.

Dem Weltranglisten-31. Lopez gelangen im Louis-Armstrong-Stadium sogar insgesamt acht Punkte mehr als Murray, der in New York 2008 das Endspiel verloren hatte. Wimbledonfinalist Murray spielt im Match um den Sprung ins Viertelfinale nun gegen Milos Raonic (Kanada/Nr. 15) oder James Blake (USA).

Federer vor nächster Bestmarke

Federer könnte mit seinem sechsten Titelgewinn in Flushing Meadows eine weitere Bestmarke setzen. Die beiden Amerikaner Pete Sampras und Jimmy Connors hatten das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres wie der 31-jährige Federer fünfmal gewonnen.

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