Petra Kvitova hat bisher neun Turniere auf der WTA-Tour gewonnen © getty

Petra Kvitova und Lucie Safarova bringen Tschechien im Finale gegen Serbien in Führung - ein Sieg fehlt zur erneuten Krönung.

Prag - Tschechien steht beim Fed-Cup-Finale in Prag dicht vor der erfolgreichen Titelverteidigung.

Im Duell mit Serbien gewann nach Lucie Safarova auch Petra Kvitova ihr Einzel und brachte den Gastgeber zum Abschluss des ersten Tages mit 2:0 in Führung. Damit fehlt dem Vorjahressieger nur noch ein Sieg zum insgesamt siebten Triumph.

Die 25-jährige Safarova schlug die frühere Weltranglistenerste Ana Ivanovic 6:4, 6:3.

"Ich habe wirklich versucht, mich auf jeden Punkt zu konzentrieren, aber es war uin einigen Momenten unglaublich schwierig. Sie hat so aggressiv gespielt - und die wichtigen Schläge gemacht", sagte eine frustrierte Ana Ivanovic nach der Pleite.

"Eine großartige Performance"

Safarova konnte ihr Glück dagegen kaum fassen.

"Es war fantastisch, es ist ein fantastisches Gefühl", sagte Safarova: "Die Leute haben uns so laut angefeuert und ich habe michd avon treiben lassen."

Kvitova, ehemalige Wimbledonsiegerin, blieb beim 6:4, 6:1 über Jelena Jankovic ebenfalls ohne Satzverlust.

"Ich kann mir nicht mehr wünschen", sagte Tschechiens Fed-Cup-Chef Petr Pala.

"Die Mädchen haben heute eine großartige Performance abgeliefert. Wir sind selbstbewusst, aber wir müssen bereits sein morgen. Wir werden niemanden unterschätzen, weil uns ein großartiges Team gegenüber steht. Aber wir brauchen nur noch einen Punkt - und wir haben drei Chancen dafür."

Deutschland scheitert

Am Sonntag trifft Kvitova auf Ivanovic und kann vorzeitig für den Sieg sorgen.

Die Tschechinnen hatten in der ersten Runde im Februar die deutsche Mannschaft in Stuttgart besiegt (3:2) und sich dann im Halbfinale gegen Italien (4:1) durchgesetzt.

Serbien schaltete den Vorjahres-Finalisten Russland in Moskau mit 3:2 aus und spielt erstmals um den Titel (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

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