Der wegen einer verweigerten Blutprobe seit dem 15. Juli für 18 Monate gesperrte serbische Tennisprofi Viktor Troicki zieht vor den CAS.

"Das Verfahren läuft, eine Entscheidung ist in rund vier Monaten zu erwarten", heißt es in einer Erklärung des CAS.

Troicki, in der Weltrangliste inzwischen nur noch auf Position 72 geführt, hatte sich stets gegen die Vorwürfe zur Wehr gesetzt und den Gang vor das höchste Sportgericht schon angekündigt.

"Ich hoffe, dass die Wahrheit ans Licht gelangt. Beide Proben waren negativ", sagte der 27-jährige Serbe.

Troicki hatte beim ATP-Masters am 15. April in Monte Carlo zwar eine Urinprobe abgegeben, wegen Unwohlseins aber eine Blutprobe verweigert.

Erst am Tag danach gab er diese ab - beide Proben fielen negativ aus.

Vor einem unabhängigen Gremium habe Troicki später ausgesagt, die offizielle Doping-Kontrolle habe ihm versichert, dass er bei Unwohlsein keine Blutprobe abgeben müsse.

Das Gremium wies diese Aussage jedoch als falsch zurück.

"Ich fühle mich zerstört und erschöpft. Ich werde wie ein Verbecher behandelt, obwohl ich keine Tat begangen habe. Ich habe Angst vor Nadeln und immer Probleme, Blut abzugeben", sagte Troicki, der von seinem Landsmann, dem Weltranglistenersten Novak Djokovic, öffentlich Unterstützung erhalten hatte.

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