Roger Federer glaubt an einen baldigen Aufschwung des Tennis in Deutschland.

Der Weltklassespieler hat das Gefühl, "es hat jetzt einen kleinen Tennisboom gegeben, durch den Erfolg von Sabine Lisicki und das Comeback von Tommy Haas", wie er im Interview mit der "Sport Bild" mitteilte.

Dennoch ist er verwundert, dass trotz der guten Organisation der Tennis-Turniere kein größeres Interesse am deutschen Tennis vorherrscht. Mit den Erfolgen wachse aber auch die Aufmerksamkeit und die Bedeutung des Sports in Deutschland.

Der Schweizer verrät außerdem, dass Lisicki nach ihrer Final-Niederlage in diesem Jahr schon bald in Wimbledon gewinnen kann.

Als Tipp gab er der Berlinerin mit, die Enttäuschung über Niederlagen nicht zu groß werden zu lassen, "es darf einen dann auch nicht kaputt machen." Dadurch würden sich die Chancen auf einen Turniersieg weiter erhöhen.

Auch die mentale und körperliche Fitness seien bei "Boom Boom Bine" noch nicht optimal trainiert.

Der Schweizer, nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze geboren, gab außerdem zu, erleichtert zu sein, nicht in Deutschland geboren zu sein:

"Der Druck wäre natürlich um einiges größer für mich gewesen. In die Fußstapfen von Boris Becker oder von Steffi Graf zu treten, das ist ja praktisch unmöglich", erklärte Federer.

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