Novak Djokovic hat sich von der harschen Kritik seines Vaters Srdjan an Roger Federer und Rafael Nadal deutlich distanziert.

"Mir tut es leid, dass die Aussagen so viel Aufmerksamkeit geweckt und meine Kollegen möglicherweise verletzt haben. Ich habe zu ihnen eine gute und faire Beziehung", sagte der 26-jährige Serbe am Rande des ATP-Turniers in Montreal/Kanada.

Der Weltranglistenerste wies darauf hin, dass er "nicht verantwortlich" gemacht werden könne für die Worte seines Vaters. "Ich hatte keinen Einfluss darauf", sagte Djokovic, der auf den Inhalt der Kritik allerdings nicht explizit einging.

Der Branchenführer und Australian-Open-Sieger spielt am Dienstagabend (Ortszeit) in der zweiten Runde des Hartplatzturniers von Montreal gegen Florian Mayer aus Bayreuth.

Srdjan Djokovic hatte in der serbischen Zeitung "Kurir" über den Schweizer Grand-Slam-Rekordsieger Federer gesagt: "Er ist vielleicht der größte Tennisspieler aller Zeiten, aber als Mensch ist er das Gegenteil."

Auch am Spanier Rafael Nadal ließ Djokovic Senior kein gutes Haar. "Als Rafa alles gewonnen hat, waren sie die besten Freunde. Seit Novak gewinnt, ist das nicht mehr so", sagte Srdjan Djokovic.

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