Novak Djokovic geht als Nummer eins der ATP-Weltrangliste in die Winterpause © getty

Der Weltranglistenerste gibt sich gegen Berdych keine Blöße und erreicht das Semifinale des Masters. Murray bezwingt Tsonga.

London - Lokalmatador Andy Murray ist dem Weltranglistenersten Novak Djokovic beim ATP-Saisonfinale in London (täglich LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) ins Halbfinale gefolgt.

Am letzten Spieltag der Gruppe A gewann der britische Olympiasieger gegen Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) mit 6:2, 7:6 (7:3) und belegte hinter Djokovic den zweiten Tabellenplatz.

Der Serbe hatte sich im ersten Spiel des Tages gegen Tomas Berdych (Tschechien) ebenfalls mit 6:2, 7:6 (8:6) durchgesetzt.

Gegen wen Murray und Djokovic in der Vorschlussrunde antreten werden, entscheidet sich am Samstag.

In Gruppe B hat bislang nur Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) sein Ticket für das Halbfinale sicher (SERVICE: Die ATP-Weltrangliste).

Entscheidung im Tie-Break

US-Open-Champion Murray, dem auch eine Dreisatzniederlage zum Einzug in die Runde der letzten Vier gereicht hätte, ließ beim siebten Sieg im achten Vergleich mit Tsonga im ersten Satz keinen Breakball zu.

Im zweiten Durchgang erspielte sich der 25-Jährige zwar durch ein frühes Break einen Vorteil, die Entscheidung fiel dennoch erst im Tie-Break.

[kaltura id="0_fl8q0d4p" class="full_size" title="Djokovic fegt Berdych vom Platz"]

Djokovic: "Das gibt mir Mut"

Gegen den Weltranglistensechsten Berdych baute der 25 Jahre alte Australian-Open-Sieger Djokovic seine beeindruckende Bilanz auf 12:1-Siege aus und feierte bereits den 73. Saisonerfolg.

Damit zog er mit dem 17-maligen Grand-Slam-Champion Federer gleich, der am Samstag zum Abschluss der Vorrunde auf Juan Martin del Potro aus Argentinien trifft.

"Das ist das erste Mal, dass ich beim Tourfinale meine drei Gruppenspiele gewonnen habe. Das gibt mir Mut", sagte Djokovic.

Federer führt Rekordliste an

Bei dem mit 5,5 Millionen Dollar dotierten Saisonfinale in London erreichen die jeweils zwei Gruppenbesten der beiden Vierergruppen das Halbfinale (DATENCENTER: Die Ergebnisse des Masters).

Mit sechs Titeln führt Federer die Rekordliste vor Pete Sampras und Ivan Lendl mit jeweils fünf Triumphen an.

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