Roger Federer sichert sich gegen David Ferrer seinen 41. Sieg beim ATP Masters © getty

Der Schweizer gewinnt beim ATP-Masters in London auch gegen David Ferrer. Del Potro hat gegen Tipsarevic keinerlei Mühe.

London/München - Titelverteidiger Roger Federer hat auch sein zweites Match beim ATP-Saisonfinale (täglich LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) der acht besten Tennisprofis in London gewonnen und sich vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert.

Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz setzte sich in der North Greenwich Arena gegen den zwei Positionen niedriger gelisteten Spanier David Ferrer 6:4, 7:6 (7:5) durch und darf weiter von seinem dritten Titel in Folge beim World Tour Final träumen.

"Ich habe ein sehr gutes Spiel hingelegt und mich qualifiziert, das ist eine große Erleichterung", sagte Federer: "Es war ein langes und hartes Match, David hat zur Zeit einen sehr starken Lauf. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg."

Tie-Break bringt Entscheidung

Zwei Tage nach seinem klaren Auftaktsieg gegen den Serben Janko Tipsarevic hatte der 31 Jahre alte Federer gegen Ferrer mehr Mühe (DATENCENTER: Die Ergebnissedes Masters).

Im zweiten Satz gab zunächst keiner der Kontrahenten seinen Aufschlag ab, der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Wimbledonsieger Federer verwandelte nach 1:48 Stunden schließlich seinen dritten Matchball, es war im 14. Spiel gegen Ferrer der 14. Sieg.

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Nadal-Ersatz verliert erneut

Im Duell der zuvor Sieglosen hatte del Potro wenig Mühe mit Tipsarevic.

Ohne Spielverlust entschied er den ersten Satz nach einer halben Stunde für sich. Im zweiten Durchgang leistete Tipsarevic, der den Platz des verletzten Rafael Nadal (Spanien) im Kreis der besten Acht eingenommen hatte, mehr Widerstand.

Federer führt Rekordliste an

Dennoch machte del Potro nach 1:17 Stunden bei eigenem Aufschlag den Sieg klar und blieb auch im dritten Tour-Duell mit dem Serben ungeschlagen (SERVICE: Die ATP-Weltrangliste).

Die jeweils zwei Gruppenbesten der beiden Vierergruppen erreichen in London das Halbfinale. Mit sechs Titeln führt Federer die Rekordliste vor Pete Sampras und Ivan Lendl mit jeweils fünf Triumphen an.

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