Im Deutschen Tennis Bund (DTB) gibt es einen neuen Brandherd.

In einem Schreiben vom 10. Dezember 2013 fordert der frühere Präsident Georg von Waldenfels seinen Nachfolger Karl Altenburg und den noch amtierenden Vizepräsidenten Carl-Uwe Steeb zu einer Klarstellung auf.

Wie er gehört habe, so Waldenfels an Altenburg, "behaupten Sie und Herr Charly Steeb, ich würde ein mögliches Sponsoring der Nürnberger Versicherung für den DTB verhindern wollen. Mit diesem Ziel würde ich Gespräche mit der Nürnberger Versicherung führen. Diese Behauptung von Ihnen ist falsch, ehrenrührig und entbehrt jeder Grundlage."

Altenburg wies die Behauptung seines Vorgängers entschieden zurück: "Ich kann versichern, dass da nichts dran ist. Das würde ja alles überhaupt keinen Sinn machen."

Zudem habe Waldenfels im Frühjahr bei seiner Wahl ins Board of Directors des Weltverbandes ITF "versprochen, das DTB-Präsidium jederzeit zu unterstützen".

Waldenfels fordert Altenburg und Steeb auf, "mir gegenüber schriftlich bis 13.12.2013 klarzustellen, daß Sie solche Äußerungen nie gemacht haben oder, sollten Sie sie doch gemacht haben, nicht aufrechterhalten und in geeigneter Form richtig stellen werden".

Einen "Abdruck dieses Briefes" hat Waldenfels "dem Präsidium des DTB, dem Bundesausschuss und den Ehrenmitgliedern des DTB" zukommen lassen.

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