Görges höchste Platzierung in der WTA-Weltrangliste war Platz 15 © getty

Julia Görges hat ihren Kapsel-Anriss im rechten Handgelenk vollständig auskuriert und kann ohne Schmerzen trainieren.

Der Handspezialist habe ihr gesagt, "dass alles verheilt sei, dass auch die Knochen okay seien", meinte die Nummer 72 des WTA-Rankings im Interview mit der "FAZ".

Die seit Mai durch die Blessur gehandicapte Fed-Cup-Spielerin Görges hatte in ihrer "mit Abstand schlechtesten Saison" 16 Mal ihr Auftaktmatch verloren und von 42 Partien nur 16 gewonnen.

Zudem war die 25-Jährige aus Bad Oldesloe bei drei der vier Grand-Slam-Turniere schon in der ersten Runde gescheitert.

Bei den Australian Open in Melbourne im Januar 2013 hatte Görges noch im Achtelfinale gestanden und dort gegen die spätere Finalistin Li Na aus China verloren.

Die Saison hatte "Jule" auf Rang 18 der Weltrangliste begonnen.

Den Kapsel-Anriss in der Schlaghand hatte sich Görges eine Woche vor den French Open im Mai zugezogen.

Im Rückblick sieht sie es nicht als Fehler an, keine Pause eingelegt zu haben.

"Ich bin der Meinung, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich trotz Verletzung weitergespielt habe", sagte die Stuttgart-Siegerin von 2011.

Weiterlesen