Der Streit im DTB zwischen dem Präsidenten Karl Altenburg und dem Bundesausschuss-Sprecher Robert Hampe ist nach offizieller Version beigelegt.

Altenburg habe, so der Wortlaut einer DTB-Erklärung am Dienstagmorgen, "in einem Gespräch mit (...) Robert Hampe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass von ihm zu keinem Zeitpunkt behauptet oder auch nur angedeutet wurde, dass Robert Hampe die Unwahrheit gesagt hat".

In der vergangenen Woche habe es nach der Veröffentlichung eines internen Vorgangs verschiedene Interpretationen gegeben: "Die letztlich daraus entstandenen Missverständnisse haben Dr. Altenburg und Hampe in einem klärenden Gespräch ausgeräumt."

Ausgangspunkt der Differenzen war das Votum der 18 DTB-Landesverbände gewesen, die sich am Vorabend der DTB-Mitgliederversammlung im November in Frankfurt/Main einstimmig für einen Rücktritt des DTB-Vizepräsidenten Carl-Uwe Steeb ausgesprochen hatten.

Altenburg wurde von Hampe darüber mit dem Hinweis informiert, dass der Rücktritt Steebs nach dem Wunsch der Landesverbände "zeitnah" erfolgen solle, nicht aber während der Mitgliederversammlung, um diese in Ruhe durchführen zu können.

Altenburg hatte danach mehrfach erklärt, keine Kenntnis von diesem Votum gehabt zu haben.

Das wiederum hatte Hampe erbost, der sich als Lügner diffamiert sah. Altenburg sei es darum gegangen, "das Ansehen und den Ruf des DTB-Vizepräsidenten Carl-Uwe Steeb zu schützen", hieß es in der DTB-Erklärung am Mittwoch.

Steeb habe sich "sowohl als Spieler und als Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes Verdienste um das nationale Tennis erworben. Leider war in verschiedenen Veröffentlichungen der dreimalige Davis-Cup-Gewinner unangemessen attackiert worden."

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