Die Familie des Weltranglistenzweiten Novak Djokovic hat sich gegen die Kündigung des Pachtvertrages ihres "Tenniscenter Novak" durch die Stadt Belgrad gewehrt.

"Wir sind - gelinde gesagt - unangenehm überrascht über die Menge der Unwahrheiten", die von der Stadt als Begründung angegeben werde, heißt es in einer Stellungnahme der Djokovic-Familie vom Dienstag.

Die Behörden hatten zuvor den Rauswurf mit ausstehenden Pachtgebühren und Kommunalabgaben begründet.

Die Kündigung für die malerisch an der Donau gelegenen Tennisplätze betreffe auch die Tennisschule "Novak" sowie das Restaurant, hatten die Behörden nach Medienberichten verfügt.

Der Pächter "Family Sport" der Djokovic-Familie habe zudem sein Versprechen gebrochen, ein ATP-Turnier nach Belgrad zu holen. "Family Sport" kritisierte die Kündigung, obwohl das Unternehmen bisher vier Millionen Euro in die Anlage investiert habe.

Der Streitfall müsse auf jeden Fall von Novak Djokovic ferngehalten werden, heißt in der Mitteilung der Familie weiter.

Es handele sich um eine "dreckige Entscheidung der Tagespolitik.

Hier gibt es kein Recht". Man werde alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen, "um unsere Interessen zu schützen".

Es ist der erste größere Konflikt von Djokovic mit serbischen Behörden, die ihn in der Vergangenheit als das Aushängeschild des Landes genutzt hatten.

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