Magdalena Neuner (r.u.) beendete mit 25 Jahren ihre Biathlon-Karriere © getty

Die Sporthilfe sucht den Sportler des Monats März. Zur Wahl stehen Neuner, Savchenko/Szolkowy und Ringer Stäbler.

München - Arrivierte Weltmeister gegen Europameister-Frischling:

Bei der Wahl der Deutschen Sporthilfe zum "Sportler des Monats" März bekommen Biathlon-Championesse Magdalena Neuner und die Eiskunstlauf-Weltmeister Aljona Savchenko/Robin Szolkowy Konkurrenz aus dem Ringerlager.

Frank Stäbler, erstmals kontinentaler Champion im griechisch-römischen Stil in der Klasse bis 66 kg, fordert Deutschlands Weltmeister-Elite.

SPORT1 stellt die Nominierten für den Januar vor (in alphabetischer Reihenfolge):

Magdalena Neuner

Die Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding waren für Magdalena Neuner in jeglicher Hinsicht etwas ganz Besonderes: Der letzter sportliche Auftritt in der Karriere der Biathlon-Königin und dann auch noch vor heimischen Publikum.

Und die 25-jährige verabschiedete sich mit vier Medaillen gebührend. Nach Bronze mit der Mixed-Staffel zum Auftakt, sicherte sich die Wallgauerin die Goldmedaille im Sprint und Platz zwei in der Verfolgung. Am vorletzten Wettkampftag folgte mit der Staffel dann WM-Sieg Nummer zwölf für die Rekordtitelträgerin.

Eine Woche später beim Saisonfinale im russischen Chanty-Mansijsk reichte Neuner, nach einem erneuten Sieg im Sprint, ein vierter Platz in der Verfolgung, um zum dritten Mal die große Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg in Empfang zu nehmen.

Aljona Savchenko und Robin Szolkowy

Zum vierten WM-Gold ihrer Karriere stürmten Aljona Savchenko und Robin Szolkowy bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften im französischen Nizza. Der dreifache Wurfaxel, den Savchenko nach zwei Stürzen in dieser Saison erstmals sicher landete, bescherte den beiden Chemnitzern bereits nach dem Kurzprogramm die Führung.

In der Kür machten es die nach dem Kurzprogramm nur auf Rang acht liegenden Europameister Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow aus Russland mit einem brillanten Lauf noch einmal spannend.

Doch Savchenko und Szolkowy begeisterten abermals mit ihrer Ausnahme-Ballettkür "Pina" und siegten mit insgesamt 201,49 Zählern und 0,11 Punkten Vorsprung vor den Russen.

Frank Stäbler

Deutschland hat wieder einen Ringer-Europameister. Frank Stäbler erkämpfte sich bei den Ringer-Europameisterschaften in Belgrad in der Klasse bis 66 kg überraschend die Goldmedaille und beendete damit die 18-jährige Durststrecke des Deutschen Ringer-Bundes im griechisch-römischen Stil.

Dabei hatte im Halbfinale noch alles nach einer Niederlage des 22-jährigen ausgesehen. Fünf Sekunden vor Schluss der zweiten Halbfinalrunde führte Lokalmatador Aleksandar Maksimovic 4:1 gegen Stäbler. Doch der Schwabe konterte mit einem Sprung, "fliegendes Eichhörnchen" genannt, und zog mit dem Serben gleich.

Die Entscheidungsrunde konnte Stäbler klar für sich entscheiden und damit ins Finale einziehen, wo er seinen Gegner Georgian Carpen in zwei Runden mit 3:0 und 1:0 souverän besiegte und sich damit den Titel sicherte.

Kooperation zwischen SPORT1 und der Deutschen Sporthilfe

Die SPORT1 GmbH ist Kooperationspartner der Deutschen Sporthilfe bei der Wahl zum "Sportler des Monats".

Auf www.sport1.de/sportler-des-monats informiert SPORT1 exklusiv über die Nominierung der drei erfolgreichsten Sportler eines Monats und stellt den jeweiligen Wahl-Sieger vor.

Der "Sportler des Monats" wird per Umfrage unter den 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten ermittelt.

Vorschlagsberechtigt sind die Deutsche Sporthilfe, der Beirat der Aktiven im DOSB und SPORT1.

Langfristig sollen auch die User des Online-Sportportals in den Wahlprozess eingebunden werden.

Abstimmung bereits seit 2003

Die Deutsche Sporthilfe führt die Wahl zum "Sportler des Monats" bereits seit 2003 zusammen mit dem Beirat der Aktiven im DOSB durch.

"Die Wahl zum Sportler des Monats ist in dieser Form einzigartig. Keiner kann die Leistungen der nominierten Sportler besser einschätzen, als die Athleten selbst, die den täglichen Trainingsalltag aus eigener Erfahrung kennen und wissen, wie hart für diese sportlichen Erfolge gearbeitet werden muss", erklärt der Vorstandvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Dr. Michael Ilgner, die Besonderheit dieser Sporthilfe-Wahl.

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