Karin Schnaase (l.) machte beim EM-Sieg der Badminton-Damen den entscheidenden Punkt © getty

Die Sporthilfe sucht den Sportler des Monats Februar. Zur Wahl stehen Tatjana Hüfner, das Skiflug- sowie Badminton-Team.

München - Eiskanal, Riesenschanze oder Badminton-Court?

Bei der Wahl der Deutschen Sporthilfe zum "Sportler des Monats" Februar bekommt Rodlerin Tatjana Hüfner Konkurrenz im zweifachen Vierer-Pack.

Neben der mehrmaligen Weltmeisterin und Olympiasiegerin sind die deutschen Badminton-Damen sowie die DSV-Skiflieger nominiert.

SPORT1 stellt die Nominierten für den Januar vor (in alphabetischer Reihenfolge):

Badminton-Team der Damen

Mit ihrem Sieg bei den Europameisterschaften in Amsterdam schrieben die deutschen Badminton-Damen Geschichte: Noch nie zuvor hatte eine weibliche DBV-Auswahl bei einer Team-Europameisterschaft die Goldmedaille gewonnen.

Mit 3:1 setzte sich das Team der beiden Bundestrainer Boris Reichel und Xu Yan Wang souverän gegen Titelverteidiger Dänemark durch.

Nach einer Niederlage von Juliane Schenk gelang der amtierenden deutschen Meisterin Olga Konon der Ausgleich, bevor Schenk im Doppel erneut zum Einsatz kam und an der Seite von Birgit Michels die Führung erspielen konnte.

Den Sieg perfekt machte im dritten Einzel dann Karin Schnaase.

Das deutsche Skiflug-Team

Für eine Sensation sorgten die deutschen Skispringer bei der Skiflug-Weltmeisterschaft auf der größten Schanze der Welt in norwegischen Vikersund.

Richard Freitag, Severin Freund, Andreas Wank und Maximilian Mechler sicherten sich im Team-Wettbewerb überraschend die Silbermedaille. Ein Erfolg, der in der Geschichte der Skiflug-WM noch keinem deutschen Team zuvor gelungen war.

Durch sieben von acht Flügen über 200 Meter musste sich das DSV-Quartett am Ende mit nur 23 Punkten Rückstand Titelverteidiger Österreich geschlagen geben. Für ein besonderes Highlight sorgte Richard Freitag, der mit seinem Flug auf 230 Meter nicht nur seine persönliche Bestweite verbesserte, sondern damit auch einen neuen deutschen Rekord aufstellte.

Tatjana Hüfner (Rodeln)

Zum vierten WM-Gold ihrer Karriere raste Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner bei den Heim-Weltmeisterschaften in Altenberg. Nach dem ersten Durchgang hatte die 28-jährige noch auf Platz zwei hinter Tatiana Ivanova gelegen.

Doch die 28-jährige bewies Nervenstärke und zog mit einem fulminanten zweiten Lauf noch an der Russin vorbei.

Ein zweiter Platz beim Rodel-Weltcup-Finale im russischen Paramonowo reichte Tatjana Hüfner außerdem aus, um zum fünften Mal in Folge die Kristallkugel für den Gesamt-Weltcupsieg in Empfang zu nehmen und damit in der ewigen Bestenliste mit der ehemaligen Weltklasse-Rodlerin Silke Kraushaar-Pielach gleichzuziehen.

Kooperation zwischen SPORT1 und der Deutschen Sporthilfe

Die SPORT1 GmbH ist Kooperationspartner der Deutschen Sporthilfe bei der Wahl zum "Sportler des Monats".

Auf www.sport1.de/sportler-des-monats informiert SPORT1 exklusiv über die Nominierung der drei erfolgreichsten Sportler eines Monats und stellt den jeweiligen Wahl-Sieger vor.

Der "Sportler des Monats" wird per Umfrage unter den 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten ermittelt.

Vorschlagsberechtigt sind die Deutsche Sporthilfe, der Beirat der Aktiven im DOSB und SPORT1.

Langfristig sollen auch die User des Online-Sportportals in den Wahlprozess eingebunden werden.

Abstimmung bereits seit 2003

"Deutsche Weltklasse-Athleten stehen mit ihren herausragenden Erfolgen im Fokus der Öffentlichkeit. Solche Spitzenleistungen werden auch durch die Förderung der Deutschen Sporthilfe möglich.

Über unsere Kooperation mit der Deutschen Sporthilfe bieten wir unseren SPORT1.de-Usern weitere attraktive Inhalte zur deutschen Sport-Elite", sagt SPORT1-Geschäftsführer Zeljko Karajica.

Die Deutsche Sporthilfe führt die Wahl zum "Sportler des Monats" bereits seit 2003 zusammen mit dem Beirat der Aktiven im DOSB durch.

"Die Wahl zum Sportler des Monats ist in dieser Form einzigartig. Keiner kann die Leistungen der nominierten Sportler besser einschätzen, als die Athleten selbst, die den täglichen Trainingsalltag aus eigener Erfahrung kennen und wissen, wie hart für diese sportlichen Erfolge gearbeitet werden muss", erklärt der Vorstandvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Dr. Michael Ilgner, die Besonderheit dieser Sporthilfe-Wahl.

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