Jochen Schümann ist das 80. Mitglied in der Hall of Fame des deutschen Sports © getty

Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichster Segler, erhält die "Goldene Sportpyramide" 2014.

Der 59-Jährige wird für seine sportlichen und beruflichen Leistungen sowie für sein gesellschaftliches Engagement mit der wertvollsten deutschen Sportauszeichnung geehrt.

Gleichzeitig wird der dreimalige Olympiasieger automatisch das 80. Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports.

"Ich war sehr überrascht über die Wahl. Als Segler steht man ja jetzt nicht so im Fokus der Medienwelt", sagte der gebürtige Berliner: "Ich bin aber sehr erfreut, das ist eine super Anerkennung."

Schümann hatte bei den Spielen 1976 in Montreal im Finn-Dinghy sowie 1988 in Seoul und 1996 in Atlanta in der Soling-Klasse Gold gewonnen, 2000 in Sydney wurde er Zweiter.

Zudem gewann er mit dem Schweizer Team Alinghi 2003 und 2007 den traditionsreichen America's Cup.

"Die Olympiasiege waren das Salz in der Suppe und die Eintrittskarte für den America's Cup", sagte Schümann.

Das Preisgeld von 25.000 Euro darf er an ein von ihm zu bestimmendes Sport-Projekt weiterleiten. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere wird die Laudatio halten.

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