Die "Kiwis" haben den ersten Matchball verwandelt: Die Segler des Teams New Zealand fordern Titelverteidiger Oracle Racing (USA) im Kampf um den 34. America's Cup heraus.

Die Neuseeländer gewannen am Sonntag das achte Rennen des Herausforderer-Finals vor San Francisco gegen die Luna Rossa (Italien) mit einem souveränen Vorsprung von 3:20 Minuten und gewannen damit die Serie "Best of 13" mit 7:1.

Das Team New Zealand hatte am Samstag bei ihrem sechsten Erfolg sogar einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.

Kurz vor Rennende erreichte die Crew von Steuermann Dean Barker mit ihrem Katamaran 47,18 Knoten (87,37 km/h).

"Schade, dass wir nicht die 50 Knoten geknackt haben. Es wäre schön gewesen, das als erstes Team zu schaffen", sagte Bugmann Adam Beashel.

Bei den Italienern machte sich derweil bereits Resignation breit.

Zwar segelte die Luna Rossa mit 43,46 Knoten (80,49 km/h) ebenfalls so schnell wie nie zuvor, doch gegen den Favoriten hatten die Europäer keine Chance.

"Diese Boote sind einfach verrückt. Um die Yacht unter Kontrolle zu halten, muss man unglaublich viele Dinge gleichzeitig beachten.", sagte Steuermann Chris Draper (Großbritannien).

Das Team New Zealand hatte den Cup 1995 und 2000 ans andere Ende der Welt geholt und will dies nun wieder schaffen.

Die Final-Regatten um die seit 1851 ausgesegelte "Silberkanne" finden vom 7. bis zum 21. September statt.

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