Das favorisierte Team New Zealand hat in der Herausforderer-Runde des 34. America's Cups trotz einer Schrecksekunde die erste Final-Wettfahrt für sich entschieden.

In der Bucht von San Francisco waren zwei Crewmitglieder über Bord gegangen, sie konnten jedoch unverletzt vom Begleitboot geborgen werden. Die italienische Yacht Luna Rossa blieb ebenfalls nicht ohne Zwischenfall und musste aufgrund eines Defekts aufgeben.

Das Team New Zealand ging damit 1:0 in Führung, am Sonntag standen zwei weitere Rennen auf dem Programm.

Beim Team New Zealand hatten sich Rob Waddell und Chris Ward nach einem Nose-Dive nicht auf dem Boot halten können. "Zum Glück sind die Jungs okay", sagte Skipper Dean Barker.

Am Schwert des AC72-Katamarans der Italiener war bereits vor knapp einer Woche ein Schaden aufgetreten, den die Mannschaft notdürftig repariert hatte.

Doch schon an der ersten Markierung war die Wettfahrt am Samstag vorzeitig beendet.

Im Finale der Herausforderer-Runde wird der Gegner des Titelverteidigers Oracle (USA) ermittelt. Für den Einzug in die Endrunde werden in der Serie "Best of 13" sieben Siege benötigt.

Die Finalregatten werden vom 7. bis zum 21. September ausgesegelt.

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