Die fünfte Etappe des Ocean Race rund um die Welt hat sich zu einem Segelkrimi entwickelt.

Vor dem Zieleinlauf im brasilianischen Itajai am Karfreitag kämpft der Kieler Michael Müller an Bord der Hochsee-Rennyacht "Puma" von US-Skipper Ken Read seit Tagen in Sichtweite der französischen "Groupama" von Skipper Franck Cammas um den Etappensieg.

Nach mehreren Führungswechseln hatten die Franzosen am Mittwochmorgen 3, 3 Seemeilen Vorsprung. Zudem meldet die in der Gesamtwertung führende "Telefonica" des spanischen Olympiasiegers Iker Martinez überraschend wieder Ansprüche auf den Sieg an.

Knapp 700 Seemeilen vor dem Ziel hatte sie ihren zwischenzeitlichen Rückstand von 400 Seemeilen nach einem Reparaturstopp auf nur noch 57 verkürzt.

Nach dem Start des 6700 Seemeilen langen Teilstücks vor zweieinhalb Wochen in Auckland (Neuseeland) wurde das Feld im Südpolarmeer durch schwere Stürme gebeutelt.

Drei der sechs Boote fielen durch Schäden weit zurück oder gaben ganz auf. Die Regatta endet Anfang Juli in Galway/Irland.

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