Die amerikanische Extremschwimmerin Diana Nyad hat nach Durchquerung der knapp 170 Kilometer zwischen Kuba und Florida im September die nächste spektakuläre Herausforderung gemeistert.

Zugunsten der Opfer des Hurrikans Sandy absolvierte die 64-Jährige inmitten der Weltmetropole New York einen 48-stündigen Schwimm-Marathon.

Der Hurrikan hatte im Oktober 2012 schwere Schäden an der Ostküste der USA verursacht.

"Der Ozean ist einsamer. Hier war immer jemand, der mit mir geschwommen ist", sagte Nyad.

Ein 36 Meter langes Becken mit zwei Bahnen war Herald Square in Manhattan für das Vorhaben errichtet worden.

Dabei hatte Nyad mit sich zu kämpfen: "Sie hätten mich um zwei oder drei Uhr morgens sehen sollen. Ich hatte Bauchschmerzen und konnte nicht mehr klar denken. Ich bin froh, dass es vorbei ist. "

Nyad hatte Anfang September im fünften Versuch die knapp 170 Kilometer zwischen Kuba und Florida absolviert.

Sie schwamm die von Haien besiedelte Strecke als erste Person ohne Schutzkäfig. Nyad, die zum Schutz vor Quallen einen Ganzkörper-Anzug trug, erreichte nach nur 52 Stunden einen Strand in Key West.

Ihr ursprüngliches Ziel war eine Zeit von 80 Stunden.

Weiterlesen