Bei der vor zweieinhalb Wochen zu Ende gegangenen WM in Barcelona sind alle 462 Dopingkontrollen negativ ausgefallen.

Das gab der Weltverband FINA bekannt.

Insgesamt gab es während der Titelkämpfe 378 Urin- und 84 Bluttests.

Im Vorfeld hatte die FINA zudem 358 Blutkontrollen durchführen lassen, die als Basis für den biologischen Pass der Athleten dienen sollen.

"Wir arbeiten sehr hart an der Umsetzung des Blutpasses, denn durch ihn kann man sehr schnell sehen, wenn etwas nicht stimmt. Im Wettkampf ist es sehr schwierig, etwas zu finden. Die Sportler kommen her und wissen, was passieren würde", hatte FINA-Exekutivdirektor Cornel Marculescu während der WM gesagt.

Auch bei der WM 2011 in Shanghai waren alle Tests negativ gewesen.

Nach den Weltmeisterschaften wurden laut FINA-Auflistung aber 45 Athleten positiv getestet, davon 27 Schwimmer, 16 Wasserballer und zwei Wasserspringer.

"Leider ist das Schwimmen nicht sauber", sagte der deutsche Bundestrainer Henning Lambertz und forderte neben mehr Kontrollen vor allem härtere Strafen: "Wem Doping nachgewiesen wird, der gehört lebenslang gesperrt. Er darf nie wieder Sport machen."

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