Angeführt vom WM-Vierten Steffen Deibler (Hamburg) haben insgesamt 13 deutsche Schwimmer zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Berlin das Finale erreicht.

Deibler überzeugte auf der 25-m-Bahn als Vorlaufschnellster über 100 m Freistil (46,61 Sekunden) und als Dritter auf seiner Weltrekordstrecke 50 m Schmetterling (23,08).

Auch die WM-Achte Dorothea Brandt (Essen) erreichte auf zwei Strecken (50 m Freistil und 100 m Brust) den Endlauf.

Für Vize-Weltmeister Marco Koch (Darmstadt) ergibt sich im Finale über 200 m Brust die Chance zur WM-Revanche gegen den Ungarn Daniel Gyurta.

Beide hatten als Zweite beziehungsweise Dritter des Vorlaufs keine Probleme mit der Auftakthürde.

Ebenfalls ins Finale schwammen Caroline Ruhnau (4./100 m Brust), Franziska Hentke (6./100 m Schmetterling), Annika Bruhn (8./200 m Freistil), Felix Wolf (7./100 m Rücken), Theresa Michalak (6./200 m Lagen), Robin Backhaus (6./400 m Freistil), Dimitri Colupaev (7. /100 m Freistil und 4./100 m Lagen), Markus Deibler (6./100 m Freistil und 5./100 m Lagen), Hendrik Feldwehr (4./50 m Brust) und Eric Steinhagen (5./50 m Brust).

Die ungarische Weltmeisterin Katinka Hosszu, die beim Weltcup-Auftakt unter der Woche in Eindhoven vier Welt- und einen Europarekord aufgestellt hatte, bewies als überlegene Vorlauferste über 200 m Lagen in 2:04,31 Minuten erneut ihre Klasse.

Im Endlauf dürfte die 24-Jährige im schnellen Becken des Berliner Europa-Sportparks ihren Weltrekord (2:03,20) angreifen.

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