Dorothea Brandt hat zum Abschluss der Schwimm-WM in Barcelona den achten Platz über 50 m Freistil belegt.

Die deutsche Meisterin schlug in 24,81 Sekunden an und blieb damit deutlich über ihrer bei der DM im April geschwommenen Saisonbestzeit (24,51).

Am Ende fehlte Brandt eine halbe Sekunde auf Bronze. Den WM-Titel sicherte sich die niederländische Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo vor der Australierin Cate Campbell und der Britin Francesca Halsall.

Brandt hatte schon mit dem Finaleinzug ihr Hauptziel dieser WM erfüllt. "Ich habe das Trauma von Shanghai besiegt", sagte die 29-Jährige, die bei der WM vor zwei Jahren das Finale um eine Hundertstel verpasst hatte.

Daniela Schreiber war dagegen bereits im Vorlauf auf dem indiskutablen 37. Platz ausgeschieden.

Schreiber hatte sich über 50 m bei der DM qualifiziert, weil Weltrekordlerin Britta Steffen krankheitsbedingt gefehlt hatte. Schreibers Angebot, den Platz frei zu machen, lehnte die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 ab - weil sie keine Medaillenchancen sah.

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