16 Stunden nach seinem enttäuschenden vierten Platz im Finale über 100 m Schmetterling ist Steffen Deibler bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona mit der Lagenstaffel als Achter in den Endlauf eingezogen.

Auch das Frauen-Quartett um Britta Steffen erreichte knapp das Finale.

Mit Felix Wolf (Potsdam), Hendrik Feldwehr (Essen) und Dimitri Colupaev (Mainz) reichte es für Deibler in 3:34,91 Minuten zu Platz acht.

Dabei profitierte das Quartett des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) von der Disqualifikation der polnischen Staffel. Deibler war in 51,58 Sekunden fliegend deutlich langsamer als am Abend zuvor.

"Das Ziel war das Finale. Wir müssen realistisch sein, dass wir dieses Jahr nicht vorne mitschwimmen können", sagte der 26-Jährige. Vor zwei Jahren in Shanghai hatte die Lagenstaffel mit Feldwehr, Benjamin Starke, Helge Meeuw und Paul Biedermann Bronze gewonnen.

Britta Steffen (Halle/Saale) brachte als Schlussschwimmerin in guten 53,04 fliegend die Lagenstaffel der Frauen noch auf Platz acht.

Die nachnominierte Lisa Graf (Berlin), Caroline Ruhnau (Essen) und Alexandra Wenk (München) waren vor der Doppel-Olympiasiegerin von 2008 geschwommen.

Der deutsche Rekordhalter Yannick Lebherz brach nach starkem Beginn über 400 m Lagen ein und schied als Elfter in 4:16,23 Minuten aus - fast vier Sekunden über seinem Rekord vom April.

"Auf der ersten Brustbahn ist mir die Luft weggeblieben", sagte der 24-Jährige aus Potsdam: "Ich bin absolut ans Limit gegangen, aber hinten fehlten ein paar Körner." Der deutsche Vizemeister Kevin Wedel (Mainz) kam in 4:23,18 auf den 21. Rang.

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