Vizeeuropameister Marco Koch hat bei der Schwimm-WM in Barcelona Silber gewonnen und damit den bislang größten Erfolg seiner Karriere gefeiert.

Der 23-Jährige musste sich auf seiner Paradestreckte 200 m Brust in 2:08,54 Minuten lediglich dem ungarischen Titelverteidiger und Olympiasieger Daniel Gyurta geschlagen geben.

Der Ungar stellte mit seiner Siegerzeit von 2:07,23 Minuten einen Europarekord auf.

Dritter wurde der Finne Matti Mattsson.

Für die bislang enttäuschenden deutschen Beckenschwimmer war es die erste Medaille dieser WM, für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) das insgesamt zehnte Edelmetall.

Zuvor hatte der Olympiavierte Steffen Deibler das Finale über 100 m Schmetterling erreicht. Der 26-Jährige zog in 51,65 Sekunden als Halbfinal-Siebter in den Endlauf am Samstagabend ein, in dem der Weltjahresbeste (51,19) als Mitfavorit im Kampf um die Medaillen an den Start geht.

Das Halbfinale gewann der fünfmalige Olympiasieger Ryan Lochte aus den USA (51,48).

Der Mannheimer Philip Heintz schied dagegen als 14. (52,37) aus. Über 50 m war Deibler im Halbfinale deutschen Rekord geschwommen, im Endlauf wurde der Kurzbahn-Weltrekordler Sechster.

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