Der Olympia-Vierte Steffen Deibler ist bei der WM in Barcelona locker als Siebter ins Halbfinale über 100-Meter-Schmetterling eingezogen.

Der 26-Jährige blieb in 52,07 Sekunden fast neun Zehntel über seiner Jahresweltbestzeit vom April (51,19), weil er auf den letzten 25 Metern das Tempo herausnahm. Deibler ist die größte deutsche Medaillenhoffnung im Palau Sant Jordi.

"Ich bin sehr zufrieden, es war ein gutes Rennen. Da wäre auch schon noch mehr gegangen, aber es war nicht nötig, ich habe die anderen gesehen", sagte Deibler, der nach 70 Metern deutlich vor der Konkurrenz lag.

Mit Blick auf die zweite Runde am Abend ergänzte er: "Wenn ich ein Prozent schneller schwimme, ist es eine halbe Sekunde, das reicht für heute Abend." Über 50 Meter war der Kurzbahn-Weltrekordler im Halbfinale deutschen Rekord geschwommen, im Endlauf wurde er Sechster.

Auch Philip Heintz schwamm ins Semifinale. 52,52 Sekunden reichten knapp für Platz 16. Vorlaufschnellster war der Weltranglistenzweite Jewgeni Korotyschkin aus Russland (51,55).

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