Vierfach-Olympiasiegerin Missy Franklin hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona ihren vierten Titel gewonnen, für den Höhepunkt sorgte am fünften Tag im Palau Sant Jordi jedoch die Dänin Rikke Pedersen.

Die Kurzbahn-Weltmeisterin stellte in 2:19,11 Minuten im Halbfinale über 200 m Brust den dritten Weltrekord der Titelkämpfe auf.

"Ich habe erwartet, dass ich gut bin", sagte die Olympiavierte: "Aber damit habe ich nicht gerechnet. Es ist einfach toll."

Franklin führte die 4x200-m-Freistilstaffel der USA als Schluss-Schwimmerin zu Gold in 7:45,14 Minuten vor Australien und Frankreich.

Damit überbot die Kalifornierin bereits ihre Ausbeute von 2011: In Shanghai hatte sie sich bei ihrem WM-Debüt zur Dreifach-Weltmeisterin gekürt.

Drei weitere Starts sind geplant.

Ihr Landsmann Ryan Lochte stand zum ersten Mal in Barcelona ganz oben auf dem Treppchen.

Zwei Tage vor seinem 29. Geburtstag verteidigte der fünfmalige Olympiasieger in 1:54,98 Minuten seinen Titel über 200 m Lagen erfolgreich.

Es war das insgesamt 13. WM-Gold für den Weltrekordler aus Florida. Silber ging an Kosuke Hagino (Japan) vor Thiago Pereira (Brasilien).

Über 100 m Freistil musste sich Olympiasieger Nathan Adrian (USA) mit dem dritten Rang zufrieden geben.

Der Australier James Magnussen, in London um eine Hundertstel geschlagen, gewann wie 2011 in 47,71 Sekunden den Titel, Zweiter wurde Jimmy Feigen (USA).

Das erste WM-Gold für Gastgeber Spanien verpasste die London-Zweite Mireia Belmonte Garcia über 200 m Schmetterling um 19 Hundertstel.

Weltrekordlerin Liu Zige (China) siegte in 2:04,59. Über 50 m Rücken setzte sich ihre Landsfrau Zhao Jing in 27,29 Sekunden durch.

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