Einen Monat vor Heiligabend herrscht bei den deutschen Schwimmern nach dem Zoff um Britta Steffen wieder vorweihnachtlicher Frieden. Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 legte ihren Streit mit dem Verband in einer 90-minütigen Aussprache mit DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow vorerst bei.

"Ich bin froh, dass wir angefangen haben, miteinander zu reden", sagte die 29-Jährige am Samstag am Rande der Kurzbahn-DM in Wuppertal. Zusammen mit ihrem Freund Paul Biedermann hatte sie sich am späten Freitagabend mit Buschkow zu einem Friedensgespräch getroffen.

"Der Prozess ist angeschoben", bilanzierte Steffen und kündigte an, auch mit DSV-Präsidentin Christa Thiel zu sprechen: "Ich werde sie anrufen, um ein persönliches Wort zu wechseln". Die Berlinerin hatte Thiel in einem Interview mangelnde Begeisterung für den Schwimmsport vorgeworfen und fehlende Rückendeckung und Untätigkeit des Verbandes kritisiert.

Weiterlesen