Schwimmstar Britta Steffen hat beim Weltcup in Peking nach dem verpatzten Auftakt ihre Erfolgsserie über die 100 m Freistil ausgebaut.

Am zweiten Tag des Kurzbahn-Meetings ließ sich die Berlinerin an der Stätte ihrer beiden Olympiasiege von 2008 nicht von einem Fehlstart und einem verpassten Finale am Vortag aus der Ruhe bringen und schwamm auch auf der sechsten Station der Weltcup-Tour in 52,78 Sekunden souverän zum Sieg vor der Chinesin Li Shuyi (53,04).

Doppel-Europameisterin Jenny Mensing (Wiesbaden) musste sich indes über 100 m Rücken mit Rang sechs begnügen. Den geplanten Start über 100 m Lagen ließen sowohl Mensing als auch Steffen sausen.

"Das morgendliche Schwimmen will mir noch nicht gelingen, hänge noch immer im Jetlag", schrieb Steffen auf ihrer Facebook-Seite.

Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt den beiden deutschen Vertreterinnen auf der Asien-Tour nicht. Bereits am Dienstag macht der Weltcup-Zirkus in Tokio (6./7. November) Halt, bevor am kommenden Wochenende Singapur (10./11. November) zum Finale lädt.

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