Nach den enttäuschenden Leistungen bei den Olympischen Spielen in London hat das Präsidium des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) eine Expertenkommission benannt, die sich mit den Ergebnissen und deren Auswertungen befassen soll. Das gab der DSV nach einer Sitzung am Freitag bekannt.

"Für alle vier olympischen Fachsparten soll diese Expertenkommission Empfehlungen geben, wie künftig die Struktur und die Rahmenbedingungen aussehen sollten, um eine erfolgreiche Olympiade und Olympische Spiele in Rio 2016 zu bestreiten", heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Die Expertenkommission sei mit verbandsinternen und verbandsexternen Personen besetzt und soll ihre Arbeit im Oktober aufnehmen. Die genaue Zusammensetzung werde erst nach Rückmeldungen der benannten Personen bekannt gegeben.

Die deutschen Schwimmer hatten bei den Spielen in London erstmals seit 80 Jahren keine einzige Medaille gewonnen und nur acht der 32 Finalläufe erreicht.

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