Schwimmcoach Henning Lambertz hat seine Bewerbung für den Bundestrainer-Posten an eine klare Bedingung geknüpft.

"Die Stelle ist für mich völlig uninteressant, wenn sie wie zuletzt auf vier Jahre begrenzt ist. Ich weiß genau, dass ich in vier Jahren nicht so viel bewirken kann", sagte Lambertz.

Der Essener Stützpunkttrainer gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Dirk Lange. Bis zum Ende des Monats ist die vakante Stelle für Bewerbungen ausgeschrieben.

Lambertz, der unter anderem den Staffel-WM-Dritten Hendrik Feldwehr betreut, hält unabhängig von seiner Person ein Bundestrainer-Engagement von acht Jahren für ideal.

"Es wäre falsch, sich nur auf Olympia 2016 zu konzentrieren. Wichtig ist der Neuaufbau an der Basis, und der braucht Zeit", sagte der Schwimmtrainer, der zudem für professionellere Strukturen für Sportler und Trainer warb: "Wir stehen im Schwimmen mit dem Rücken zur Wand. Wenn wir in der olympischen Kernsportart in Zukunft Medaillen gewinnen wollen, müssen wir erheblich mehr Geld investieren."

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