Im Missbrauchsprozess gegen einen Olympia-Trainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat der vierte Verhandlungstag begonnen.

Im Kieler Amtsgericht wird am Montagmorgen der Vater des vermeintlichen Opfers vernommen. Weitere Zeugen sind bislang nicht vorgesehen.

Dem Beschuldigten, der bei den Olympischen Spielen in London die deutschen Beckenschwimmer betreute, wird sexueller Missbrauch einer Schutzbefohlenen in 18 Fällen vorgeworfen.

Er soll das Betreuungsverhältnis ausgenutzt haben, um die junge Sportlerin zum Sex zu bewegen. Ob es im Laufe des Tages zu einem Urteil kommt, ist unklar. Ursprünglich war für den Prozess ein Verhandlungstag angesetzt.

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