Diagnostik-Bundestrainer Markus Buck hat kein Interesse am Job des Schwimm-Cheftrainers nach den Olympischen Spielen. "Ich habe keine Ambitionen darauf", sagte er am Rande der Europameisterschaften in Debrecen.

Buck hatte nach der Trennung von Bundestrainer Dirk Lange im November 2011 zusammen mit Lutz Buschkow, Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), dessen Aufgaben übernommen. Nach den Spielen in London (27. Juli bis 12. August) soll die Stelle des Cheftrainers wieder besetzt werden, sie ist bereits ausgeschrieben.

Vor den letzten acht Entscheidungen am Sonntagabend bilanzierte Buck zufrieden: "Das war im Großen und Ganzen sehr positiv. Wir können mit der Medaillenausbeute sehr zufrieden sein. Man muss schon sehr weit in den Annalen zurückgehen, um vergleichbare Ergebnisse zu finden."

Mit sechsmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze haben die deutschen Schwimmer die EM-Ausbeute von 2006 (6/4/2) bereits übertroffen. Erfolgreicher war der DSV zuletzt bei der Heim-EM 2002 in Berlin (10/7/5).

"Aber man muss auch sehen, dass die Konkurrenz nicht immer mit der ersten Garde hier war", ergänzte Buck. Außer dem DSV hatten von den Topnationen lediglich Gastgeber Ungarn und Italien ihre besten Schwimmer an den Start geschickt.

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