Einen Tag nach ihrem Doppel-Silber haben die Rückenschwimmer Helge Meeuw und Jenny Mensing bei den Europameisterschaften in Debrecen problemlos ihre Pflichtaufgaben erfüllt.

Meeuw, Vize-Europameister über 100 m, schwamm über die halbe Distanz in 25,62 Sekunden als Neunter ins Halbfinale. Mensing, tags zuvor über 200 m ebenfalls Zweite, schlug nach 1:01,23 Minuten als Vorlaufvierte über 100 m an.

Die Leipzigerin Lisa Graf verbesserte als Zehnte in 1:01,61 ihre persönliche Bestzeit um 32 Hundertstel, die Norm für die Olympischen Spiele (27. Juli bis 12. August) verfehlte die 19-Jährige aber deutlich.

Junioren-Weltmeister Christian Diener (Cottbus) war als Siebter in 25,52 eine Zehntelsekunde schneller als Meeuw.

"Bei 50 Metern ist immer ein gewisser Spaßfaktor dabei. Den halben Hunderter kriegt man auch morgens gut über die Bühne", sagte Meuuw (Magdeburg): "Ich war recht entspannt. Aber heute Nachmittag müssen wir mal Gas geben."

Mensing (Wiesbaden) war ebenfalls zufrieden: "Die Beine fühlen sich heute besser an. Ziel war es, vorne ruhig anzugehen und hinten etwas schneller, das habe ich sehr gut umgesetzt."

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