Britta Steffen und zwei weitere Olympiasieger, drei Weltmeister und zwölf Titelverteidiger, darunter Paul Biedermann, sind die prominentesten Starter bei den Schwimm-Europameisterschaften im ungarischen Debrecen (21. bis 27. Mai).

Dagegen verzichten viele Stars wie Biedermanns französischer Rivale Yannick Agnel oder Steffens härteste Konkurrentin, die niederländische Vizeweltmeisterin Ranomi Kromowidjojo, auf die EM-Teilnahme im Olympia-Jahr.

Neben Doppel-Olympiasiegerin Steffen (50 und 100 m Freistil) nutzt auch Italiens Schwimmstar Federica Pellegrini die Gelegenheit, ihre Form im Hinblick auf die Spiele in London (27. Juli bis 12. August) gegen internationale Gegner zu testen.

Sie trifft über 200 m Freistil unter anderem auf Kurzbahn-Europameisterin Silke Lippok.

Peking-Sieger Alain Bernard, der ebenfalls in Ungarn an den Start geht, kann seinen Olympiasieg im Sommer über 100 m Freistil nicht wiederholen, weil er sich nicht für die französische Olympia-Mannschaft qualifiziert hat.

Neben Pellegrini (200 m und 400m Freistil) sind Lokalmatador Daniel Gyurta (200 m Brust) und der Franzose Jeremy Stravius (100 m Rücken) die einzigen aktuellen Weltmeister in Debrecen. Insgesamt nehmen 570 Schwimmer aus 44 Ländern an der EM teil, der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) schickt 33 Athleten an den Start.

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