Der Berliner Langstreckler Martin Grodzki und die Freiwasser-WM-Dritte Isabelle Härle haben zum Abschluss der deutschen Schwimm-Meisterschaften die Tickets für die Olympischen Spiele verpasst.

Grodzki, der Ende März in den USA einen College-Rekord über die 1650-Yards-Strecke aufgestellt hatte, fehlten über 1500 m Freistil nach 15:10,47 Minuten fünf Sekunden zur Normzeit.

Härle, die 2011 in Shanghai im Teamwettbewerb über fünf Kilometer zusammen mit Rekordweltmeister Thomas Lurz Bronze gewonnen hatte, blieb über 800 m in 8:37,93 Minuten nicht nur deutlich über der Norm.

Die Essenerin musste auch ihren Meistertitel an Sarah Köhler abgeben. Die Frankfurterin holte sich nach den 400 m ihren zweiten Sieg in 8:34,28.

Härle bekommt bei den Europameisterschaften im ungarischen Debrecen (21. bis 27. Mai) eine zweite Chance zur Olympia-Qualifikation.

Jan Wolfgarten, in Shanghai Härles Kollege im Bronze-Team, und Sören Meißner (beide Würzburg), die hinter Grodzki Dritter und Zweiter wurden, können in Ungarn noch nachlegen, der neue Meister Grodzki dagegen nicht.

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