Nach schwachen Leistungen hat US-Schwimmstar Ryan Lochte den Grand Prix in Charlotte im US-Bundesstaat Noth Carolina mit einem Sieg über 200 m Lagen in der drittbesten Zeit des Jahres abgeschlossen.

"Es fühlte sich gut an, endlich mal ordentlich zu schwimmen", sagte der fünffache Weltmeister von Schanghai. Mit 1:57,63 Minuten schob sich der Weltrekordler in der Jahresweltbestenliste auf den dritten Platz vor dem Hamburger Markus Deibler, der bei der DM am Wochenende in Berlin deutschen Rekord erzielt hatte (1:57,82).

Zuvor hatte Lochte in Charlotte mit Platz sechs über 200 m Freistil, als Siebter über 400 m Lagen und als Achter über 100 m Rücken enttäuscht. Über 100 m Freistil hatte er sogar das Finale verpasst.

"Ich hasse es, zu verlieren", sagte Lochte, "ich will immer gewinnen. Ich musste mich immer daran erinnern, das dies hier nicht das große Bild ist. Das große Bild sind die Trials und Olympia."

Die US-Stars können sich erst bei den Trials in Omaha/Nebraska (25. Juni bis 2. Juli) für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) qualifizieren.

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