Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin einen Tag nach ihrer Olympia-Qualifikation als Vorlaufdritte das Finale über 50 m Freistil erreicht.

In 25,84 Sekunden musste sich die 28-Jährige ihrer Berliner Vereinskollegin Dorothea Brandt (25,31) und Daniela Schreiber (25,84) geschlagen geben.

Die Norm für die Olympischen Spiele (27. Juli bis 12. August) steht bei 25,11. Am Samstag hatte die Berlinerin über die doppelte Distanz ihr London-Ticket gelöst und Platz vier in der Weltrangliste bestätigt.

"Das war locker, ganz in Ordnung", sagte sie: "Heute nachmittag wird alles gegeben, was drin ist."

Ihr Freund Paul Biedermann schwamm nach seinen Paradestrecken 200 und 400 m Freistil "vollkommen befreit" als Sechster in 49,87 Sekunden über 100 m ins Finale. Der dreifache WM-Dritte aus Halle/Saale nimmt am Sprint teil, weil er "die Grundschnelligkeit braucht".

Der Berliner Benjamin Starke (49,43) war vor Titelverteidiger Marco di Carli (49,58) Schnellster.

Die Olympia-Norm über 100 m Brust unterbot Caroline Ruhnau bereits im Vorlauf. Ihre 1:07,74 Minuten muss die Essenerin allerdings noch im Finale am Nachmittag bestätigen, um das London-Ticket zu lösen.

Noch knapp über der geforderten Zeit blieb Titelverteidiger Christian vom Lehn in 1:00,66 Minuten.

Einen Tag nach seinem deutschen Rekord über 200 m Rücken schwamm Jan-Philip Glania über die halbe Distanz als Vorlaufschnellster in 55,23 Sekunden vor Titelverteidiger Helge Meeuw (55,31) in den Endlauf.

Auch Jenny Mensing, die am Samstag gleich zweimal die nationale Bestmarke gebrochen hatte, war über 100 m Rücken in 1:01,22 Erste im Vorlauf.

Kurzbahn-Europameisterin Theresa Michalak (Halle/Saale) verfehlte über 200 m Lagen in 2:13,77 Minuten noch knapp die Norm.

Weiterlesen