In der Affäre um flächendeckendes Doping im australischen Sport sind die ersten Betroffenen an die Öffentlichkeit gegangen.

Sechs Klubs der Nationalen Rugby Liga (NRL) haben am Dienstag zugegeben, dass sie in dem Bericht der Verbrechenskommission des Landes erwähnt werden.

Dabei handelt es sich um die North Queensland Cowboys, die Penrith Panthers, die Canberra Raiders, die Newcastle Knights, die Manly-Warringah Sea Eagles und die Cronulla-Sutherland Sharks.

Die Klubs haben zugesagt, die Ermittlungen uneingeschränkt zu unterstützen.

In dem Bericht, der in der vergangenen Woche zunächst zusammenfassend veröffentlicht wurde, geht es um den flächendeckenden Missbrauch verbotener Substanzen.

"Unser Verein wird mit den öffentlichen Ermittlungen kooperieren", sagte Newcastles Chef Matt Gidley, nachdem die NRL ihn am Montag kontaktiert hatte.

"Wie bereits erwähnt, unterstützen wir voll und ganz die Untersuchungen der NRL und der Landeskommission", versicherte auch Canberras Chef Don Furner.

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